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Polygonatum multiflora
 
Das vielblütige Salomonssiegel oder die vielblütige Weißwurz ist eine der ca. 50 Arten der nördlichen, gemäßigten Halbkugel. Nur wenige sind in Europa und Nordamerika beheimatet, die Mehrzahl stammt aus Asien. Die meisten dieser langlebigen, robusten Waldstauden sind sehr schwer voneinander abzugrenzen.
Alle Arten haben fleischige, weiße Rhizome, an denen die abgestorbenen Stängel tiefe Narben hinterlassen. Die Stängel wachsen zunächst aufrecht und unverzweigt, erst das obere Drittel ist geneigt. Die Blätter sind wechselständig angeordnet und stängelumfassend.
Die röhrenförmigen Blüten mit sechs Perigonblättern hängen zu mehreren - 3 bis 6 -kurzgestielt aus den Blattwinkeln. Die Perigonblätter sind zu einer Röhre verwachsen. Die Zipfel der Kronröhre sind grünlich und nach außen gebogen.
Nach der Blüte erscheinen schwarzblaue Beerenfrüchte.
Die Pflanzenhöhe beträgt 80 bis 150 cm.
Eine gute, sehr ausdauernde Staude für den Gehölzrand, wo sie sich im frischen Boden im Halbschatten bis Schatten dauerhaft etabliert. Sie breitet sich mäßig durch Ausläufer, aber auch durch wurzelnde Triebe aus. Gelegentlich findet man auch Sämlinge.
Das Salomonssiegel ist eine Wildstaude für einen schattigen, feuchten, nahrhaften, kalkhaltigen Standort. Es wird bis zu
20 Jahre alt und braucht keinerlei Pflege, Bodenbearbeitungen im Bereich des Rhizoms sollte man unterlassen.
Aus dem waagerecht kriechenden Erdspross entwickelt sich ein Stängel, der im Herbst abstirbt und an dem Erdspross eine Narbe hinterlässt, die „Sigillum Salomonis“ genannt wurde.
Wieso allerdings König Salomon sein Siegel dieser in ganz Europa, Nordasien und Nordamerika heimischen Staude hinterlassen haben soll, ist völlig unklar.
Der bot. Name hingegen ist da einfacher zu erklären, er bedeutet ungefähr "viele Knoten" oder "viele Knie", bezogen auf die vielen Knoten in den Rhizomen.
Das Salomonssiegel wird als giftig angesehen, es wurde früher als Mittel gegen Entzündungen und Blutergüsse verwendet, dazu wurde das Rhizom zu Brei verarbeitet und auf die Wunde aufgetragen. Die blauen Beerenfrüchte verursachen einen sofortigen Brechreiz und werden daher auch von allen Tieren gemieden.
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