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Hyacinthus orientalis
 
Intensiv duftende Blüten in vielen Farben, eine Blütezeit von April bis Mai, machen die Hyazinthe zu einer beliebten Frühjahrsblume. Im Herbst werden die Zwiebeln mit 10 cm Abstand gesetzt, der Standort sollte sonnig, höchstens halbschattig, der Boden nährstoffreich und nicht zu nass sein.
Die Gartenhyazinthe kam erst in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts durch die Türken nach Westeuropa und nachweislich wurden sie 1596 in England kultiviert.
In der Antike war diese Art noch völlig unbekannt, dennoch ist der Name Hyazinthus auch schon in den Erzählungen des Altertums bekannt, welche Sippen damit bezeichnet wurden, ist unklar.
Bei Beschreibungen einer Gartenpflanze bei den reichen Bürgern in Rom trifft man auf die Bezeichnung flos hyacinthus, die Blume soll von violett- stahlblauer Farbe gewesen sein, Vergil beschreibt dagegen unter dem Namen eine Pflanze mit rötlichen oder rostroten Blüten und bezeichnet die Blütenstände als comae =Schöpfe.
Auf ältere Überlieferungen beruhen die Angaben bei Ovid zu dem Namen:
Hyacinthus, ein Sohn des Oebalus aus Lakonien, wird beim Diskuswettkampf tödlich verletzt und aus seinem Blut erwächst eine Blume, einem Liliengewächs ähnlich.
Ovid selbst bestätigt, dass diese aus dem Blut des Hyacinthus entstandene Pflanze identisch ist mit der Pflanze, die aus dem Blut des Telemonius Ajax entsprang, also Consolida ajacis.
Aber auch schon Homer berichtet von einer Pflanze namens hyakinthos "...dort sprießt auf heiliger Erde neben lotos und krokos auch eine hyacinthos genannte Sippe....", aber auch die lockige Haarpracht des Odysseus wird mit dem Blütenstand der Hyazinthe verglichen.
Welche Pflanze also auch immer im Altertum mit dem Namen hyacinthos bezeichnet wurde, auf keinen Fall kann es unsere Gartenhyazinthe gewesen sein, wohl eher Muscari, die Traubenhyazinthe.
Zum Vergrößern die Bilder bitte anklicken.
 
 
 
je älter die Bestände sind,um so lockerer und kürzer werden die Blütentrauben.
 
  
 
 
  
 
 
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